April 29, 2021 4 Minute(n) Lesezeit

Spielt man mit dem Gedanken, sich ein E-Klapprad zu kaufen, zeigt sich schnell, dass es eine Vielzahl an Punkten gibt, welche es zu beachten gilt. Dass dies einen überfordern kann, versteht sich von selbst. Denn entscheidet man sich für das falsche Klapprad, hat man meist nicht lange Freude daran und es landet womöglich in irgendeiner Ecke und verstaubt. So weit soll es natürlich nicht kommen, denn im besten Fall wird ein Elektro Klapprad zu deinem täglichen Begleiter, auf den du nicht mehr verzichten möchtest. Was es bei Klapprädern mit einer Größe von 16 bis 20 Zoll zu beachten gilt, stellen wir nachfolgend genauer vor.

Klappräder 20 Zoll - was gibt es zu wissen

Grundsätzlich ist das Wichtigste natürlich zunächst einmal, sich darüber Gedanken zu machen, was man von einem Elektro Klapprad erwartet. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Klappräder mit 20 Zoll Reifen auf dem Markt, zwischen denen man wählen kann. Es gibt sowohl Herren- als auch Damenräder und Unisex-Modelle.

Viel wichtiger ist allerdings die Frage, wofür man sein E-Bike Klapprad überhaupt nutzen möchte. Möchte man mit seinem E-Faltrad lediglich kurze Distanzen auf ebenem Gelände zurücklegen und maximal leichtes Gepäck im Korb transportieren, genügt ein E-Faltrad mit einer durchschnittlichen Akkuleistung vollkommen. Möchte man dagegen mit einem Pedelec täglich zur Arbeit fahren (weitere Strecken) und dieses womöglich auch mit in die Bahn nehmen, dann sollte es sich um ein kompaktes Elektro Klapprad mit einer höheren Akkuleistung für größere Distanzen handeln.



Was sind die wichtigsten Eigenschaften bei Klappräder mit 20 Zoll?

Hat man vor, sein Elektro-Klapprad für das Radfahren im normalen Straßenverkehr in der Stadt zu verwenden, ist es unbedingt erforderlich, dass es der StVO entspricht. Hierfür sind Ausstattungsmerkmale wie eine Klingel, ein Beleuchtungssystem, Reflektoren, Rücklichter mit Reflektoren, rote Reflektoren und weitere Eigenschaften erforderlich. Nicht fehlen sollten darüber hinaus eine leistungsstarke Bremse, ein Kettenschutz, Schutzbleche und ein Fahrradständer.
Bei vielen Modellen ist es möglich, einen Einkaufskorb oder einen Gepäckträger auf dem E-Bike Klapprad zu befestigen.

Weiter sind diese Punkte für die meisten von Relevanz

  • Klappmaße
  • Gewicht
  • Reichweite
  • Optik  

Der Klapprad Test: Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Keine Frage - ein ausführlicher Klapprad Test sollte immer am Anfang stehen, ehe man sich blindlings für irgendein beliebiges Modell im Handel entscheidet. Möchte man sich selbst einen Gefallen beim Erwerb tun, sollte man auf Details achten. Leider bedeutet ein höherer Kaufpreis in der Regel auch eine bessere Qualität. Es ist daher anzuraten, lieber etwas mehr in ein hochwertiges Modell zu investieren.

 


Der Rahmen beim E-Bike Klapprad


Wichtig ist zunächst, dass bei einem Klapprad Test auf einen möglichst stabilen Rahmen geachtet wird. Denn natürlich muss ein klappbares E-Bike auch ein höheres Körpergewicht problemlos aushalten können. Geprüft werden sollten hier insbesondere die Schweißnähte auf eine saubere Verarbeitung. Der Rahmen darf in ausgeklapptem Zustand in keinem Fall wackeln, sondern sollte absolut stabil verarbeitet sein. Ein Großteil der Klappräder mit 20 Zoll Rädern bestehen aus Aluminium, welches ein geringes Eigengewicht gewährleistet. Deutlich leichter ist ein Carbon Rahmen, diese Modelle konnten sich jedoch nicht durchsetzen, da sie mit einem immens höheren Kaufpreis einher gehen.

Die Bremsen beim E-Bike Klapprad


Bei einem E-Bike sollten sich die Bremsen möglichst leicht justieren und ohne großen Aufwand betätigen lassen. Das Wichtigste ist allerdings eine gute Bremskraft, die schon bei geringem Kraftaufwand sicher greift. Kauft man sich über das Internet ein E-Bike, kann man dies natürlich ohne eine Bestellung nicht wissen. Hier ist es anzuraten, bsw. die Erfahrungsberichte anderer Käufer zu lesen. So erhält man in der Regel schnell ein Gefühl dafür, ob ein E-Bike Klapprad mit hochwertigen, funktionellen Bremsen ausgestattet ist oder nicht. Grundsätzlich gibt es Felgenbremsen und Scheibenbremsen, zwischen denen es zu unterscheiden gilt. myvélo setzt auf Scheibenbremsen, da diese einen besseren Wirkungsgrad haben und in der Wartung einfacher sind. 

Übrigens: Die Felgen eines E-Bikes sind in der Regel aus Aluminium oder auch Stahl gefertigt, die beide durch ein hohes Maß an Robustheit überzeugen. Aluminium ist grundsätzlich eine gute Wahl - insbesondere gegenüber der Stahlfelge, wenn es auf das Gewicht ankommt. Im Gegensatz zu Felgenbremsen kommt bei einer Scheibenbremse keine Belastung direkt auf die Felge. Das "Durchbremsen" einer Felge gehört somit auch der Vergangenheit an. 

 

Die Gangschaltung beim E-Faltrad - worauf sollte beim Klapprad Test geachtet werden?

Hinsichtlich der Gangschaltung werden bei einem E-Bike Klapprad zwei Arten unterschieden - es gibt die Kettenschaltung und die Nabenschaltung. Letztere eignet sich eher für flaches Gelände ohne besondere Herausforderungen. Hier genügt es, auf eine gute Verarbeitung und einen namhaften Hersteller zu achten - dann macht man in der Regel nichts falsch. Unter anderem sind die Marken Shimano, Rohloff oder SRAM meist eine gute Wahl. Da sie bei Bedarf auch Ersatzteile an den Kunden versenden können.


 

Fazit: Ein E-Klapprad bringt viele Möglichkeiten

Hat man sich erst einmal zum Kauf eines neuen Klapprads für sich entschieden, sollte man sich die Zeit nehmen, um einen kleinen Check durchzuführen. Jemand, der viel Pendelt und sein Bike maximal für kurze Stecken nutzt, benötigt ein etwas anderes Modell als jemand, der damit weite Distanzen zurücklegen möchte und das E-Bike Klapprad nur gelegentlich zusammenklappen möchte.

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, sich einen zweiten Akku anzuschaffen, um den Radius zu verdoppeln. 

Im Online Shop fällt der Vergleich verschiedener Modelle besonders leicht, wer dennoch erstmal unentschlossen bleibt, kann natürlich auch eine Probefahrt machen. Wir bieten allen Interessenten die Option, unsere Klappräder kostenlos bei einer Probefahrt zu testen.  


Fabian Huber
Fabian Huber


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