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EQP, kurz für Equipped, kennzeichnet Fahrräder und E-Bikes, die bereits ab Werk mit Alltagsausstattung wie Beleuchtung, Schutzblechen und teils Gepäckträger ausgeliefert werden – im Gegensatz zu sportlich orientierten Modellen, die als reines Sportgerät ohne diese Anbauteile verkauft werden.
Im Fahrradhandel hat sich die Kennzeichnung EQP vor allem bei Trekking-, City- und Alltagsrädern etabliert, um auf einen Blick zu zeigen, dass ein Modell direkt einsatzbereit ist. Hersteller bieten viele Rahmen- und Ausstattungsvarianten häufig in zwei Linien an: einer sportlichen, unbeleuchteten Version ohne Schutzbleche und einer EQP-Version mit vollständiger Alltagsausstattung. Der Aufpreis für die EQP-Variante liegt meist im niedrigen zweistelligen Bereich, spart aber den späteren Einzelkauf und die fachgerechte Montage der Anbauteile.
Der genaue Lieferumfang unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell, deckt aber üblicherweise diese Punkte ab:
Nicht enthalten sind dagegen in der Regel Schloss, Fahrradcomputer oder Kindersitze – diese bleiben auch bei EQP-Modellen optionales Zubehör.
In Deutschland schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) für den öffentlichen Straßenverkehr eine Mindestausstattung vor: funktionierende Beleuchtung vorn und hinten, Reflektoren, eine Klingel sowie zwei unabhängige Bremsen. Ein als EQP gekennzeichnetes Rad erfüllt diese Vorgaben in aller Regel bereits ab Werk – bei sportlich ausgestatteten Nicht-EQP-Modellen, etwa reinrassigen Rennrädern oder Mountainbikes, muss die StVZO-Ausstattung dagegen oft separat nachgerüstet werden, wenn das Rad im Straßenverkehr genutzt werden soll. Das gilt auch für Pedelecs, die rechtlich als Fahrräder eingestuft sind und denselben Vorschriften unterliegen.
Die EQP-Kennzeichnung hilft dabei, auf einen Blick zu erkennen, ob ein Rad direkt genutzt werden kann oder ob Zusatzkäufe nötig sind. Das ist besonders relevant für:
Wer dagegen ein möglichst leichtes Rad für sportliches Fahren sucht, greift bewusst zur Nicht-EQP-Variante und spart das Gewicht von Schutzblechen und Gepäckträger – ein Aspekt, der etwa bei leichten E-Bikes eine Rolle spielt.
EQP (Equipped) markiert Fahrräder und E-Bikes, die werksseitig mit der kompletten Alltags- und meist auch StVZO-Grundausstattung ausgeliefert werden: Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer und Reflektoren. Für Pendler, Einsteiger und alle, die ihr Rad ohne Zusatzaufwand direkt im Straßenverkehr nutzen wollen, ist die EQP-Variante meist die praktischere Wahl – wer dagegen Gewicht sparen und sportlich unterwegs sein möchte, greift gezielt zur unausgestatteten Version.
Mehr zum Thema: E-Bike Zulassung | E-Bike Beleuchtung
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