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Montmorency Sauerkirschsaft: Der Geheimtipp für Regeneration und Leistung auf dem Rennrad?

Wenn Du regelmäßig auf dem Rennrad sitzt, weißt Du, wie wichtig Regeneration ist. Wer hart trainiert, muss dem Körper auch die Chance geben, sich zu erholen. Während viele zu Proteinshakes oder Magnesium greifen, gerät ein natürliches Produkt zunehmend in den Fokus von Ausdauersportlern: Montmorency Sauerkirschsaft.

Von Vincent Augustin  |  2 Minuten Lesedauer

Sauerkirschsaft Regeneration nach dem Rennradtraining
Über den Autor Vincent Augustin

Vincent ist Mitgründer von MYVELO und erfahrener Radsportler. Durch seine aktive Zeit im leistungsorientierten Rennradsport - inklusive Starts in der Rennrad-Bundesliga - bringt er fundierte Praxiserfahrung in die Entwicklung und Bewertung von Fahrrädern und E-Bikes ein. Vincent legt besonderen Fokus auf Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit von Komponenten sowie auf die Frage, was ein Fahrrad im echten Einsatz leisten muss. Seine Artikel verbinden persönliche Erfahrung, technisches Verständnis und den Anspruch, verlässliche Orientierung für Kaufentscheidungen zu bieten. Jetzt mehr zu MYVELO erfahren

Veröffentlicht: 1. Dezember 2025

Diese spezielle Kirschsorte stammt aus den USA und ist besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen, darunter Anthocyane – natürliche Antioxidantien, die eine entzündungshemmende Wirkung haben sollen. Doch was bringt das für Dich als Rennradfahrer wirklich?


Die Wissenschaft hinter der Kirsche

Mehrere Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Effekten von Montmorency Sauerkirschen auf Sportler beschäftigt. Die Ergebnisse sind vielversprechend:

  • 🧬 Weniger Muskelschäden: In einer Studie an Marathonläufern zeigte sich, dass der tägliche Konsum von Sauerkirschsaft über 7 Tage vor und nach dem Wettkampf zu signifikant weniger Muskelkater führte.

  • 🔥 Reduzierte Entzündungsmarker: Sportbedingte Entzündungen – z. B. durch harte Bergintervalle oder lange Ausfahrten – konnten durch die Einnahme des Safts nachweislich abgeschwächt werden.

  • ⏱️ Schnellere Regeneration: In Untersuchungen mit Radsportlern wurde gezeigt, dass die Zeit bis zur vollständigen Erholung nach intensiven Intervallen verkürzt wurde, wenn sie regelmäßig Montmorency-Saft tranken.

  • 💤 Besserer Schlaf: Melatonin, das natürlich in Montmorency-Kirschen vorkommt, kann die Schlafqualität verbessern – ein oft unterschätzter Hebel für die Regeneration.


Anwendung im Rennradalltag

Rennrad Lifestyle

Wie viel sollte man trinken?

Die meisten Studien arbeiteten mit einer Tagesdosis von ca. 2x 30 ml Konzentrat, verdünnt mit Wasser. Alternativ gibt es den Saft auch als Direkt-Saft (100 %) – hier sind 250–300 ml pro Tag üblich.

Empfohlen wird:

  • 5–7 Tage vor einem Wettkampf beginnen

  • Bis zu 3 Tage danach weitertrinken

Auch im Trainingslager oder bei harten Wochenblöcken kann Sauerkirschsaft helfen, das Übertrainingsrisiko zu senken.


Natürlich, aber nicht harmlos

Auch wenn Montmorency-Kirschsaft ein Naturprodukt ist, solltest Du ein paar Dinge beachten:

  • Zuckeranteil: Auch ungesüßte Varianten enthalten Fruchtzucker – für Diabetiker oder bei Low-Carb-Ansätzen relevant.

  • Wechselwirkungen: Bei gleichzeitiger Einnahme von Entzündungshemmern (z. B. Ibuprofen) oder Blutverdünnern lohnt sich ein ärztlicher Blick.


Fazit: Eine saure Geheimwaffe mit Potenzial

Rennrad Potential

Montmorency Sauerkirschsaft ist kein Wundermittel – aber eine evidenzbasierte, natürliche Ergänzung für alle, die viel Zeit im Sattel verbringen. Wer hart trainiert und auf seine Regeneration achtet, kann mit diesem Saft einen spürbaren Unterschied machen.

Ob als Recovery-Drink nach der langen Sonntagstour oder als täglicher Begleiter in intensiven Trainingsphasen – die Kirsche hat sich ihren Platz in der Sporternährung verdient.


TL;DR

  • Montmorency Sauerkirschen wirken entzündungshemmend und muskelregenerierend

  • ✅ Ideal bei intensiven Trainingsblöcken oder Wettkämpfen

  • ✅ Empfohlene Dosis: 2x 30 ml Konzentrat oder 250 ml Direktsaft pro Tag

  • ✅ Kann auch den Schlaf verbessern

  • ⚠️ Auf den Zuckergehalt achten und bei Vorerkrankungen Rücksprache mit dem Arzt halten

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