Everest Equipped E-SUV
inkl. KOSTENLOSER Versand & kostenlose Retouren
📣 Nur für kurze Zeit 200€ Ersparnis
Man kennt es: Man tritt wie verrückt – aber das E-Bike kommt kaum vom Fleck. Oder genau andersherum: Der kleinste Gang ist immer noch so schwer, dass der Motor am Berg fast in die Knie geht.
Von Vincent Augustin 3 Minuten Lesedauer
👉 Ziel dieses Artikels: Man versteht, wie sich Geschwindigkeit aus Trittfrequenz und Übersetzung ergibt - und wie man das eigene E-Bike optimal darauf abstimmt.

Das Problem liegt selten an der Anzahl der Gänge. Viel entscheidender sind zwei Dinge:
die Bandbreite der Schaltung
und die sogenannte Entfaltung
Denn nur wenn beides zu deinem Fahrstil passt, erreichst du eine angenehme Geschwindigkeit bei deiner persönlichen Wohlfühl-Trittfrequenz.
Â
Â
👉 Jetzt ausprobieren: Ändere die Trittfrequenz und beobachte, wie sich deine Geschwindigkeit im kleinsten und größten Gang verändert.
Was passiert bei 60 vs. 80 RPM?
Wie stark unterscheidet sich dein Berggang vom schnellsten Gang?
Wo liegt dein persönlicher Sweet Spot?
đź’ˇ Tipp: Spiele bewusst mit extremen Werten - genau dort erkennt man schnell, ob eine Schaltung wirklich alltagstauglich ist.
Die Entfaltung beschreibt, wie viele Meter dein E-Bike mit einer einzigen Pedalumdrehung zurĂĽcklegt.
👉 Große Entfaltung = viel Strecke pro Tritt (schnell, aber schwer)
👉 Kleine Entfaltung = wenig Strecke pro Tritt (langsam, aber leicht)
Die Trittfrequenz gibt an, wie oft man die Kurbel pro Minute dreht.
Typischer Bereich: 60–90 RPM
Optimal für viele E-Bikes: 75–85 RPM
👉 In diesem Bereich arbeiten die meisten Motoren besonders effizient.
Das Zusammenspiel zwischen:
Kettenblatt vorne
Ritzel hinten
👉 Großes Ritzel hinten = leichter Gang
👉 Kleines Ritzel hinten = schneller Gang
Der wahre Unterschied zwischen gĂĽnstigen und hochwertigen E-Bikes liegt in der Bandbreite der Schaltung.
Einfache Schaltung: geringe Bandbreite
→ Berggänge oft zu schwer
→ schnelle Gänge drehen „leer“
Moderne 12-fach Schaltung (z. B. 510%)
→ riesiger Übersetzungsbereich
→ perfekt für steile Anstiege und hohe Geschwindigkeiten
Eine hohe Bandbreite bedeutet:
✅ Untenrum: Extrem leichte Gänge – ideal für steile Anstiege (10–15 % und mehr)
✅ Obenrum: Man kann bei 25 km/h noch sinnvoll mittreten → kein „Hamsterrad-Effekt“
👉 Man sieht sofort, ob der kleinste Gang wirklich bergtauglich ist – und ob der größte Gang noch sinnvoll nutzbar ist.

Viele unterschätzen, wie stark die Trittfrequenz den Energieverbrauch beeinflusst.
E-Bike Motoren funktionieren ähnlich wie Automotoren:
Zu niedrige Drehzahl → ineffizient
Optimale Drehzahl → maximale Leistung bei minimalem Verbrauch
Wer mit 80 RPM statt 50 RPM fährt:
âś… spart Akku
âś… reduziert KettenverschleiĂź
âś… entlastet den Motor
âś… verhindert Ăśberhitzung am Berg
👉 Nutze den Rechner gezielt:
Stelle deine Trittfrequenz auf 80 RPM
Schau dir die Geschwindigkeit im kleinsten Gang an
➡️ Das ist dein realistisches Wohlfühltempo für steile Anstiege
Pendler (flach):
→ geringere Bandbreite ausreichend
Tour / Offroad / Berge:
→ hohe Bandbreite Pflicht
Ein kurzer Blick auf die Kassette verrät viel:
Große Ritzel (z. B. 51 Zähne)
→ perfekt für steile Anstiege
Kleine Ritzel
→ wichtig für hohe Endgeschwindigkeit
👉 Moderne E-Bikes setzen hier auf „Riesen-Ritzel“ – und das aus gutem Grund.
Die Schaltung ist mehr als nur „nice to have“ – sie ist das Bindeglied zwischen deiner Kraft, dem Motor und der Straße.
Die richtige Bandbreite entscheidet ĂĽber Komfort und Einsatzbereich
Die passende Trittfrequenz ĂĽber Effizienz und Reichweite
Die optimale Ăśbersetzung ĂĽber FahrspaĂź
👉 Der entscheidende Punkt: Nicht das Bike bestimmt dein Tempo – sondern die Kombination aus dir, deiner Trittfrequenz und der Übersetzung.
Wähle Dein MYVELO so, dass die Übersetzung zu deinen Wegen passt - dann fährt dein E-Bike nicht nur schneller, sondern auch smarter.
Erfahre, wie schnell du bei welcher Trittfrequenz wirklich bist.
(60 = gemĂĽtlich, 80 = sportlich, 100 = Profi)
Wähle deine Zähnezahlen, um die Entfaltung zu sehen.