Juni 08, 2021 4 Minute(n) Lesezeit

Ziel: Abgasfreie Städte

Eine echte Alternative gegen Abgase ist das E-Bike. Denn ein Pedelec produziert keinen schädlichen Smog. Gerade in Städten ist das Elektro Fahrrad deshalb eine attraktive und klimafreundliche Alternative, gegenüber motorisierten Fahrzeugen, wie dem Auto, Motorrad und Motorroller. Bei Strecken bis zu 6 km ist das Fahrrad das zügigste Verkehrsmittel. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass ca. 60% aller Autofahrten unter 6 km sind, kommt die Frage auf, warum das Fahrrad weniger als 10% zum gesamten Verkehrsaufkommen beiträgt.

Zu hohe Ozonwerte schaden Pflanzen, Tieren und der Menschheit natürlich immens. Gerade im Sommer kommt es, gehäuft in Städten, zum sogenannten Sommersmog. Das ist die Ozonkonzentration der bodennahen Luft. Die üblen Folgen sind Unwohlsein, Kopfschmerzen und unsere Atmungsorgane werden angegriffen. Im schlimmsten Fall sind die Einwohner sogar angehalten sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten und erst zu später Stunde ins Freie zu gehen.

Da E-Bikes völlig abgasfrei agieren, belasten sie das Klima in Städten und Ballungsgebieten nicht. Der Sommersmog entsteht bei besonderen Wetterbedingungen, durch das Zusammenspiel verschiedener Gase. Städteplaner rechnen heute schon damit, dass in einer Vielzahl von Städten in naher Zukunft nur noch Elektrofahrzeuge zugelassen werden. Da kommt natürlich das Pedelec wieder ganz oben auf die Wunschliste. Ohne das Mikroklima zu belasten funktionieren sie völlig abgasfrei.



Die effizienteste Form sich fortzubewegen – Wirkungsgrad von 90%

Die in Pedelecs verbauten elektrischen Motoren sind die effizientesten Antriebe auf dem Markt erhältlichen Antriebe. Unabhängig von anderen Faktoren wie den Abgasen, Platzbedarf und Spritkosten, ist Radfahren die effektivste Mobilitätsform. Bei keiner anderen Art der Fortbewegung kann man unter Einsatz von solch geringer Energie solch riesige Distanzen zurücklegen – das ist beeindruckend. Außerdem ist der Einsatz an Primärenergie zur Herstellung des Elektro Fahrrades so gering, dass auch das zur wesentlichen Effizienz beiträgt.

Die Elektromotoren, wie sie auch in E-Bikes zum Einsatz kommen haben Wirkungsgrade von ca. 90% und sind somit die effizientesten erhältlichen Antriebe unserer Zeit. Ab einem Wirkungsgrad von 100% spricht man von einem Perpetuum mobile – das hat aber bisher nur Lukas, der Lokomotivführer erreicht. Durch ausgereifte Batterietechnologien ist es möglich große Energien sinnvoll zu speichern. Elektrische Systeme stehen in ihrer Effizienz deutlich über allen anderen Lösungen, wie beispielweise dem klassischen Verbrennungsmotor – hier beträgt der Wirkungsgrad gerade mal 35%. Wir Menschen bewegen uns mit einem Wirkungsgrad von 25% - als kleine Randnotiz.



Im idealsten Fall gewinnen wir unseren Strom aus Solarenergie, dann ist die Effizienz eines E-Bike unaufhaltbar. Experten sprechen von einer Fahrrad Evolution, wenn Sie von Pedelecs sprechen. Ambitionierte Hobbyradfahrer sprechen von Radfahren in seiner perfektesten Form. Fahrten zur Arbeit, zum Café oder in der Stadt werden erholsam und gesund.

 

Pedelecs schaffen mehr Freiraum in Städten

Das aufkommende Platzproblem in deutschen Städten ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Das gilt sowohl für fahrende, als auch für geparkte Autos. Statistiken besagen, dass Anfang 2008 in Deutschland bereits 49,3 Millionen Autos zugelassen waren. Der enorme Platzbedarf wird beansprucht, obwohl ein PKW rund 90% der Zeit ungenutzt herumsteht. Das ist allerdings nicht nur in großen Städten ein Problem, sondern auch in ganzen Straßenzügen, wenn wieder mal keine Garage oder Stellplatz vorhanden ist. Die Wohngebiete heutzutage werden im wahrsten Sinne des Wortes verstopft. Immer mehr Platz muss für Parkplätze eingeplant werden. Immer mehr neue Ideen muss es geben um die Autos noch irgendwo „verstauen“ zu können. Irgendwo müssen die Vehicle schließlich abgestellt werden.

Immer mehr Flächen werden so versiegelt. Egal ob durch Parkplätze, Stellplätze, Garagen, Parkhochhäuser oder Tiefgaragen. Diese Flächen sind extrem wichtig für den Wasserkreislauf, den Boden, die Tier- und Pflanzenwelt. Ein E-Bike allerdings braucht nur genau so viel Platz wie ein herkömmliches Fahrrad.

Umgerechnet bedeutet das – fahren 100 Personen mit dem eigenen PKW zur Arbeit, werden 850qm auf der Straße benötigt. Beim Bilden von Fahrgemeinschaften sind wir nur noch bei 250qm. Würden diese 100 Personen mit einem Linienbus (mit Gelenk, samt den Stehplätzen) Fahren, hätte man den Platzbedarf auf der Straße auf rund 40qm reduziert.

Dieses Rechenbeispiel geht in der Praxis allerdings zu keiner Zeit auf, denn Jeder hat einen anderen Startpunkt, ein anderes Ziel und unterschiedliche Arbeitszeiten. Selbst kleine Fahrgemeinschaften zu bilden, gestaltet sich schon als äußerst schwierig. Alles ist darauf ausgerichtet so individuell als möglich mobil zu sein. Stellt sich nun nur noch die Frage was der Begriff Mobilität, mit im Stau stehen oder sich im Schneckentempo zu bewegen, zu tun hat. Nämlich herzlich wenig. Mit einem Pedelec fahren Sie problemlos an jeder Blechlawine vorbei.

Ein E-Bike oder Pedelec, benötigt wenn man es großzügig berechnet rund 2qm, einschließlich Verkehrsraum in geeigneten Abstellanlagen für Fahrräder.  Noch kompakter wird es mit einem E-Klapprad von uns. Kommen wir wieder zu unserem Rechenbeispiel von gerade eben, stellen wir fest, dass unsere 100 Personen nur noch 200qm auf den Straßen in Anspruch nehmen. Mit den Vorteilen sich nicht an Fahrpläne, feste Routen oder Absprachen mit Kollegen halten zu müssen. Das ist Mobilität individuell gelebt. Und das bei geringstem Platzverbrauch.



 

Gute Aussichten für jeden Radfahrer! Viel Spaß bei der neu gewonnenen Flexibilität!

Fabian Huber
Fabian Huber


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