Oslo Endurance Rennrad
inkl. KOSTENLOSER Versand & kostenlose Retouren
Wenn Du neu im Rennradsport bist, bist Du vielleicht schon einmal über den Begriff RTF gestolpert. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Abkürzung? Warum sind RTFs für viele Rennradfahrer ein fester Bestandteil der Saisonplanung – egal ob Einsteiger oder ambitionierter Hobbysportler? In diesem Artikel erfährst Du alles Wichtige rund um die Radtourenfahrten, ihre Vorteile und was Dich bei einer typischen RTF erwartet.
Von Helena Burgardt |
2 Minuten Lesedauer
RTF steht für Radtourenfahrt. Dabei handelt es sich um organisierte, aber nicht wettkampforientierte Rennradtouren, die von Radvereinen angeboten werden – häufig im Rahmen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Ziel ist nicht, der oder die Schnellste zu sein, sondern gemeinsam oder allein eine sportliche Strecke zu bewältigen. Es gibt keine Zeitmessung, keine Platzierungen – nur die Freude am Fahren zählt.
RTFs zeichnen sich durch einige klare Merkmale aus:
✅ Markierte Strecken: Die Route ist ausgeschildert oder GPS-gestützt.
✅ Verschiedene Distanzen: Meist zwischen 40 und 150 Kilometern, oft mehrere Optionen zur Auswahl.
✅ Verpflegungsstationen: An ausgewählten Punkten bekommst Du Wasser, Obst, Riegel oder Kuchen.
✅ Startzeitfenster: Du kannst innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums flexibel starten.
✅ Startgeld: Für die Organisation wird ein kleiner Betrag fällig, meist zwischen 5 und 10 Euro.
Oft gibt es eine Startkarte, auf der Du Deine Teilnahme dokumentieren kannst – besonders, wenn Du im BDR punktesammelnd unterwegs bist.
Eine RTF ist für alle Rennradbegeisterten geeignet – egal ob Einsteiger oder Veteran. Da das Tempo selbst gewählt werden kann, ist es möglich, mit Gleichgesinnten zu fahren oder ganz im eigenen Rhythmus zu bleiben. Du musst also kein Profi sein, um mitzumachen – aber Du solltest die gewählte Strecke konditionell bewältigen können.
Viele nutzen RTFs als Trainingsfahrt, zum Kilometersammeln oder einfach, um neue Regionen kennenzulernen.
Eine RTF bietet Dir zahlreiche Vorteile:
🔹 Gemeinschaftsgefühl: Du fährst mit Gleichgesinnten und kannst leicht Kontakte knüpfen.
🔹 Neue Strecken: Oft führen RTFs durch landschaftlich reizvolle Gegenden, die Du sonst nie entdeckt hättest.
🔹 Sicher organisiert: Dank Ausschilderung und Verpflegung bist Du rundum gut versorgt.
🔹 Kostengünstig: Im Vergleich zu kommerziellen Events ist das Startgeld sehr fair.
🔹 Motivation: Der feste Termin hilft Dir, regelmäßig zu trainieren und Deine Fitness zu steigern.
Für eine entspannte RTF solltest Du Folgendes dabei haben:
✔️ Ein funktionsfähiges Rennrad
✔️ Helm (Pflicht bei fast allen Veranstaltungen)
✔️ Trinkflaschen & Snacks für unterwegs
✔️ Ein kleines Reparaturset (Schlauch, Pumpe, Reifenheber)
✔️ Eventuell einen Tacho oder GPS-Computer zur Orientierung
✔️ Startgeld in bar (oft kein Kartenzahlung möglich)
Am besten schaust Du direkt auf der Webseite des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) oder bei Deinem lokalen Radsportverein vorbei. Dort findest Du meist einen RTF-Kalender mit allen Veranstaltungen der Region. Alternativ lohnt sich ein Blick auf Plattformen wie:
rad-net.de
gpsies.com (bzw. Nachfolger wie AllTrails oder Komoot)
Vereinswebseiten vor Ort
Tipp: Früh kommen lohnt sich, denn beliebte RTFs können schnell voll sein – gerade bei gutem Wetter.
Eine RTF ist die perfekte Mischung aus sportlicher Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft. Sie bietet Dir einen strukturierten, aber zwanglosen Rahmen, um Deine Rennradleidenschaft auszuleben. Ob als Saisonauftakt, Formtest oder einfach nur, um mit anderen unterwegs zu sein – eine Radtourenfahrt ist immer ein Erlebnis.
Probier’s aus – die nächste RTF wartet vielleicht schon vor Deiner Haustür! 🚴✨