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E-Bike Geschwindigkeit – So schnell kannst Du mit einem E-Bike durchs Leben rasen
Fabian Huber
Fabian Huber

Veröffentlicht: 28. April 2023 |  Aktualisiert: 20. Oktober 2023  |  5 Minuten Lesedauer

Fabian hat MYVELO gemeinsam mit Vincent gegründet. Die beiden verbindet eine langjährige Leidenschaft zum Radsport. Gemeinsam sind sie tausende von Kilometern gefahren und haben in der Rennrad-Bundesliga um Siege gekämpft. Aus der langjährigen Erfahrung und dem Wissen, was ein gutes Fahrrad ausmacht, ist die Idee entstanden, MYVELO zu gründen.

E-Bike Geschwindigkeit – So schnell kannst Du mit einem E-Bike durchs Leben rasen

Dass die E-Bike Geschwindigkeit höher ist, als die Geschwindigkeit herkömmlicher Fahrräder ist offensichtlich. Aber wie schnell kannst Du mit den Elektro-Bikes eigentlich fahren? Verschiedene E-Bike Arten können unterschiedliche Geschwindigkeiten erreichen.

Wenn Du ein E-Bike kaufen möchtest, solltest Du Dich vorher gut informieren und festlegen, mit welcher Geschwindigkeit Du rechnest. Möchtest Du zum Beispiel besonders schnell durch die Gegend brettern, könntest Du Dir ein Rennrad kaufen. Du kannst hier ein Rennrad im MYVELO Onlineshop kaufen und Dich vorher intensiv beraten lassen.

Damit Du herausfinden kannst, was genau Du von einem neuen E-Bike erwartest, findest Du in diesem Artikel Informationen zur E-Bike Geschwindigkeit.

Wie schnell fährt ein E-Bike?

Um noch als E-Bike bezeichnet werden zu können, darf ein Rad in Europa nur eine Motorunterstützung bis 25 km/h haben. Räder mit einer Unterstützung ab 25 km/h bis 45 km/h werden Speed-Pedelecs (S-Pedelecs) genannt.

Du kannst natürlich schneller, als 25 km/h sein, wenn Du kräftig in die Pedale trittst. Der Motor wird Dich allerdings ab 25 km/h nicht mehr unterstützen. Möchtest Du also eine stärkere Motorunterstützung, solltest Du Dir ein Speed-Pedelec kaufen. Damit darfst Du dann nicht mehr auf Fahrradwegen fahren. In der Straßenverkehrzulassungsordnung (StVZO) werden diese Regeln festgelegt.

Ein E-Bike gilt nur als Pedelec, wenn es Tretunterstützung benötigt, um den Motor zu betätigen. Alle Räder, deren Motor alleine funktioniert, gelten als Kleinmofas oder Kleinkrafträder und fallen nicht mehr unter das Straßenverkehrsrecht für Fahrräder. Für diese Fahrzeuge benötigst Du dann eine Betriebserlaubnis und einen Führerschein. Auch besteht für diese Räder eine Helmpflicht und Du benötigst ein Kennzeichen.

Wie wird die Geschwindigkeit beeinflusst?

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Geschwindigkeit eines E-Bikes. Dazu zählen unter anderem das Gewicht des Fahrers, der Untergrund, Wetterverhältnisse, die Art des Fahrrads und Motorunterstützung und natürlich auch die Fitness des Fahrers.

Gewicht: Das Gewicht des Fahrers und des E-Bikes beeinflussen die Geschwindigkeit zwar nur gering, aber vor allem beim bergab Fahren kannst Du mit höherem Gewicht die Geschwindigkeit erhöhen. Wenn Du Dir ein E-Bike kaufen willst, solltest Du also sehr genau auf das Gewicht Deines potenziellen neuen Begleiters achten. Manche Räder sind sehr leicht und wiegen unter 20 kg, andere bis zu 40 kg.

Zubehör wie Gepäckträger, Akku, Felgen und stabiler Rahmen beeinflussen das Gewicht des E-Bikes stark. Ein Standard E-Bike wiegt zwischen 20 und 25 kg. Wichtig ist das Gewicht übrigens vor allem, wenn Du Dein E-Bike regelmäßig tragen möchtest.

In dem Fall solltest Du Dir überlegen, Dir ein Elektro-Klapprad zu kaufen. Diese Räder lassen sich ganz einfach zusammenklappen und leicht transportieren und Du kannst es komfortabel mit in Bus und Bahn nehmen, Treppen hochtragen oder ins Auto legen.

Untergrund: Das Gelände und die Art des Untergrunds beeinflussen die Geschwindigkeit eines E-Bikes enorm. Besonders mit einem Elektro-Singlespeed oder einem City E-Bike wirst Du außerhalb der Stadt an Geschwindigkeit einbüßen müssen.

Wenn Du häufig auf unebenem Untergrund fahren möchtest, lohnt es sich für Dich, ein Fatbike zu kaufen oder in ein E-Mountainbike zu investieren. Diese Räder fahren einwandfrei über sandigen Boden, Stock und Stein und geben auch in hügeligem Gelände alles.

Überleg Dir also vor dem Kauf gut, wofür Du Dein E-Bike nutzen möchtest, denn der Untergrund entscheidet mit über die Geschwindigkeit – je nach Fahrrad.

Motorunterstützung: Bei einem E-Bike hilft Dir der Motor, die Tretkraft zu verstärken und somit Deine Fahrt zu beschleunigen. Je nach Modell unterscheidet sich die Leistung des Motors und damit auch die Geschwindigkeit Deines Bikes. Grundsätzlich gilt, dass Du mit einer stärkeren Antriebsleistung schneller fahren kannst. Allerdings musst Du auch hier wieder beachten, dass der Motor eines Pedelecs Dich nur bis zu 25 km/h unterstützen wird.

Die Antriebsleitung eines E-Bikes wird in Watt gemessen. Ein typisches E-Bike hat oft einen Motor mit 250 oder 500 Watt. Für hügelige Strecken und unebenes Gelände empfiehlt sich ein stärkerer Motor, wobei Du in der Stadt auch mit einem schwächeren Motor auskommen wirst.

Jedoch wird auch die Motorunterstützung, und somit auch die Geschwindigkeit, von äußeren Faktoren wie Wind oder dem Gewicht des Fahrers, beeinflusst. Auch ein sehr starker Motor kann demnach bei heftigem Gegenwind an seine Grenzen stoßen. 

E-Bikes vs. S-Pedelecs

Speed Pedelecs sind in Deutschland mit einem Motor ausgestattet, der ohne Tretunterstützung bis zu 45 km/h erreichen kann. Somit zählen sie zu den sogenannten Kleinkrafträdern und Du benötigst für das Fahren einen Führerschein und eine Haftpflichtversicherung.

S-Pedelecs sind zulassungspflichtig und dürfen nicht auf normalen Fahrradwegen fahren. Zum Pendeln eignen sich diese schnellen Räder vor allem in der Stadt, erinnern aber eher an Mofas, als an E-Bikes.

Pedelecs hingegen erfordern keine Zulassung oder einen Führerschein, solange sie nur mit Tretunterstützung und unter 25 km/h fahren. Du kannst mit ihnen auf normal ausgezeichneten Fahrradwegen fahren und unter einer Beschleunigung von 20 km/h besteht auch keine Helmpflicht. Heutzutage hat sich der Begriff E-Bikes als Bezeichnung für Pedelecs durchgesetzt und wenn von einem E-Bike die Rede ist, wird dementsprechend meistens ein Pedelec gemeint.

Es gibt viele verschiedene Arten von E-Bikes und S-Pedelecs, die jeweils viele eigene Vorzüge mitbringen. Vor dem Kauf eines E-Bikes oder eines S-Pedelecs, solltest Du Dir überlegen, was Dir an einem Elektro-Rad wichtig ist.

  

 

E-Bike

S-Pedelec

Max. Geschwindigkeit

25 km/h

45 km/h

Sicherheit

Ab 20 km/h Helmpflicht

Haftpflicht, Zulassung und Helmpflicht

Führerschein

Nein

Ja

Motor

In der Regel 250 Watt

In der Regel 500 Watt

 

 

Während ein S-Pedelec also sicherlich verlockend klingt, solltest Du bedenken, dass es in vielen Ländern als Mofa klassifiziert wird und nicht als Fahrrad gilt. Es eignet sich von daher nicht auf Fahrradtouren mit gezeichneten Radwegen und wird Dich durch Zulassungspflicht und Versicherung auch einiges mehr kosten.

Ein E-Bike dagegen ist einfacher zu handhaben und erfordert keine besonderen Genehmigungen. Es bietet Dir dennoch eine gute Möglichkeit, weite Strecken mit hoher Geschwindigkeit zurückzulegen und Deine Fitness zu verbessern.

Wenn Du nun also planst, Dir ein E-Bike zuzulegen, dann schau in unserem Onlineshop vorbei und lass Dich zum E-Bike kaufen beraten.

 

Welches E-Bike passt zu mir?

Ein passendes E-Bike auszuwählen, erfordert viel Recherche und gute Überlegungen. Ein E-Bike ist eine wunderbare Möglichkeit zu pendeln und auf Reisen zu gehen, aber je nach Bedürfnissen, brauchst Du das passende Modell. Wenn Du das E-Bike für den täglichen Gebrauch nutzen willst, um zur Arbeit zu fahren oder Einkaufen zu gehen – dann ist ein City E-Bike für Dich die beste Wahl.

Möchtest Du es außerdem mit ins Büro hochnehmen oder in der Bahn transportieren, empfiehlt es sich für Dich ein Elektro-Klapprad zu kaufen. Diese Art von E-Bike ist bequem und pflegeleicht und ist meist mit einem Gepäckträger ausgestattet, auf dem Du Deine Einkäufe lagern kannst.

Bist Du hingegen eher ein sportlicher Typ und legst gern längere Strecken in schneller Zeit zurück, dann solltest Du Dir eher ein Trekking-E-Bike oder ein Rennrad kaufen. Diese beiden Arten von E-Bikes sind leichter, als City E-Bikes und von daher schneller. Ein Trekking E-Bike hat größtenteils eine aufrechte Sitzposition und ist bequemer für lange Strecken.

Bist Du gern abseits der Straße unterwegs und planst aufwendige Touren durchs Gelände, dann ist ein E-Mountainbike der perfekte Begleiter für Dich. Mit einem MTB bekommst Du eine stabile Rahmenkonstruktion, Speed und optimalen Halt.

Egal für welches Rad Du Dich entscheidest, Geschwindigkeit ist immer ein wichtiger Faktor. Lass Dich also gut beraten und entscheide Dich nicht zu vorschnell für ein Rad. Möchtest Du ein Elektro-Fahrrad kaufen, schau bei uns im Onlineshop vorbei – bei der Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ist auch für Dich das richtige E-Bike dabei.

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Weitere Infos und Häufige Fragen zu E-Bike Geschwindigkeit – So schnell kannst Du mit einem E-Bike durchs Leben rasen

Lass Dich von Hardcore-Pädelistinnen beraten

Da der Unterstützungsmotor sich bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h abschaltet, kannst Du mit einem E-Bike nur dann schneller fahren, wenn Du selbst in die Pedale trittst oder bergab fährst. Jedes Bike mit einer stärkeren Motorunterstützung ist dann kein Pedelec mehr, sondern ein Speed-Pedelec und erfordert spezielle Versicherungen und eine KFZ-Zulassung.

Bei E-Bikes, die eine Motorunterstützung bis zu 20 km/h haben, bist Du nicht gesetzlich dazu verpflichtet einen Helm zu tragen. Allerdings trägt ein Helm zu Deiner Sicherheit bei und kann Dich vor schweren Kopfverletzungen schützen.

Ein E-Bike ist eigentlich ein Rad, was auch ohne Tretunterstützung fahren kann. Es wurde ursprünglich somit als Mofa eingestuft. Ein Pedelec hingegen kann nur mit Tretunterstützung fahren und zählt somit juristisch noch zu Fahrrädern. Heutzutage werden Pedelecs aber oft als E-Bikes bezeichnet und wenn von E-Bikes die Rede ist, sind eigentlich Pedelecs gemeint.