Entdecke den MYVELO
E-Bike Onlineshop
Entdecke Dein Traum E-Bike im MYVELO Onlineshop. Direkt vom Hersteller Dein Fahrrad aussuchen.
Ein Nabenmotor ist ein Elektromotor, der direkt in der Radnabe eines E-Bikes verbaut ist. Er treibt das Rad an, ohne auf Kette, Kassette oder Schaltung angewiesen zu sein – die Kraftübertragung erfolgt unmittelbar durch die rotierende Nabe.
Nabenmotoren werden je nach Einbauposition unterschieden:
Im Inneren der Nabe sitzen Permanentmagnete (am Außenring) und Elektromagnete (Statorwicklungen, am feststehenden Achskörper). Wenn Strom aus dem Akku durch die Wicklungen fließt, entsteht ein rotierendes Magnetfeld – dieses dreht den Außenring der Nabe und damit das Rad.
Ein Sensor (Trittfrequenz- oder Drehmomentsensor) erkennt, sobald Du in die Pedale trittst, und gibt das Signal an den Controller weiter. Dieser regelt Stromstärke und Unterstützungsstufe.
Es gibt zwei grundlegende Bauweisen:
| Direktantrieb | Getriebenabe | |
|---|---|---|
| Prinzip | Motor dreht mit gleicher Drehzahl wie das Rad | Internes Planetengetriebe übersetzt hohe Motordrehzahl |
| Gewicht | Schwerer (3–5 kg) | Leichter (2–3 kg) |
| Geräusch | Sehr leise | Nahezu geräuschlos |
| Verschleiß | Minimal (keine Getrieberäder) | Gering (Planetengetriebe langlebig) |
| Rekuperation | Möglich | Technisch möglich, selten genutzt |
| Anfahrdrehmoment | Geringer | Höher (gut für Stop-and-go) |
| Typischer Einsatz | Speed-Pedelecs, Rekuperation | Stadtbikes, Klappräder, Alltag |
Die meisten Alltagsräder und E-Klappräder – darunter alle MYVELO-Modelle mit Bafang-Motor – setzen auf die Getriebenabe: leichter, effizienter im Anfahren und wartungsarm.
| Kriterium | Nabenmotor | Mittelmotor |
|---|---|---|
| Einbauposition | Rad-Nabe (vorne oder hinten) | Tretlager (Fahrzeugmitte) |
| Kraftübertragung | Direkt aufs Rad | Über Kette & Schaltung |
| Kettenbelastung | Keine | Erhöht |
| Steigungstauglichkeit | Mittel | Sehr gut |
| Fahrgefühl | Schub von hinten/vorne | Natürlich, wie treten |
| Wartungsaufwand | Gering | Mittel (Kette, Kassette) |
| Preis | Günstiger | Höher |
| Typischer Einsatz | Stadt, Pendeln, Klappräder | Touren, MTB, Hügel |
Für Stadtfahrer und Pendler auf flachem Terrain ist der Nabenmotor meist die bessere Wahl. Wer regelmäßig Steigungen fährt oder sportlich unterwegs ist, profitiert vom Mittelmotor.
Der Nabenmotor ist der meistverbreitete Antrieb im E-Bike-Segment – zuverlässig, wartungsarm und kostengünstig. Als Hinterradnabenmotor (Heckmotor) bietet er direkten Vortrieb ohne Kettenverschleiß und eignet sich ideal für Stadträder, Pendler und E-Klappräder. Die Wahl zwischen Direktantrieb und Getriebenabe hängt vom Einsatzprofil ab – für den Alltag ist die Getriebenabe meist die bessere Wahl.
Entdecke den MYVELO
Entdecke Dein Traum E-Bike im MYVELO Onlineshop. Direkt vom Hersteller Dein Fahrrad aussuchen.
Dein Traumrad
MYVELO hat einen Flagshipstore in Oberkirch und ist regelmäßig auf Messen vertreten. Komm in unseren Flagship Store und probiere Dein Traum Bike aus. Lass Dich von uns zu Deinen Anforderungen beraten.
Leasen statt kaufen
Spare mit Leasing! Finanziere Dein Traum E-Bike ganz einfach über Deinen Arbeitgeber. MYVELO unterstützt Dich im Leasing-Prozess bei Deinen Fragen.
Aufsteigen, losfahren, anhalten, absteigen – das passiert bei jeder Fahrt mehrmals und läuft bei den meisten völlig automatisch. Trotzdem sind genau diese Sekunden die wackeligsten Momente auf dem Rad: Du bist langsam, stehst oft nur auf einem Bein und hast das Gewicht des Rades seitlich neben Dir. Wer die passende Technik für seinen Rahmen kennt, steigt entspannter auf, fährt ohne Schlingern an und kommt auch mit einem schweren E-Bike sicher wieder zum Stehen.
Es beginnt fast immer gleich: ein rhythmisches Schleifen bei jeder Radumdrehung, ein leichtes Zittern im Lenker oder ein Bremsbelag, der plötzlich nur noch an einer Stelle Kontakt hat. Die Diagnose lautet in den meisten Fällen: Achter. Gemeint ist ein Laufrad, das sich nicht mehr sauber in einer Ebene dreht, sondern seitlich pendelt.
Kurvenfahren ist eine der zentralen Fähigkeiten auf dem Fahrrad – und gleichzeitig eine der am meisten unterschätzten. Denn je nach Einsatzbereich unterscheidet sich die Technik grundlegend: Während man im Gelände das Rad aktiv unter sich „drückt“, neigt man sich auf dem Rennrad meist gemeinsam mit dem Bike in die Kurve.