Hardtail vs. Fully: So findest du das perfekte Mountainbike für deinen Fahrstil
Von Lukas Vogt 3 Minuten Lesedauer
In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Hardtails und Fullys wissen musst, damit du die perfekte Entscheidung treffen kannst.
Was macht ein Hardtail aus?

Ein Hardtail-Mountainbike hat nur eine Federung an der Front, in der Federgabel. Der Rahmen ist starr, was das Bike insgesamt leichter und wartungsärmer macht.
Vorteile eines Hardtails:
- Gewicht: Hardtails sind leichter als Fullys, was sie ideal für lange Anstiege oder Cross-Country-Strecken macht.
- Effizienz: Durch den starren Hinterbau geht keine Tretenergie verloren, was auf flachen und steilen Abschnitten von Vorteil ist.
- Preis: Hardtails sind in der Regel günstiger als Fullys – perfekt, wenn du ein begrenztes Budget hast.
- Wartung: Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Verschleiß und geringere Wartungskosten.
Für wen ist ein Hardtail geeignet?
Wenn du viel auf befestigten Trails, Forstwegen oder in gemäßigtem Gelände unterwegs bist, ist ein Hardtail eine großartige Wahl. Auch für Einsteiger, die sich an das Mountainbiken herantasten möchten, ist es oft der beste Einstieg.
Tipp: Das E-MTB Hardtail MYVELO Himalaya überzeugt mit 100 Nm Drehmoment.
Und was ist ein Fully?
Ein Fully ist ein Mountainbike mit Federung vorne und hinten. Der Hinterbau hat in der Regel einen Dämpfer, der Stöße und Schläge abfedert. Dadurch bietet es deutlich mehr Komfort und Kontrolle, vor allem in anspruchsvollem Gelände.
Vorteile eines Fullys:
- Komfort: Die zusätzliche Federung schont deine Gelenke und deinen Rücken, besonders auf ruppigen Trails.
- Traktion: Dank der Hinterbaufederung hast du besseren Bodenkontakt – das macht dich sicherer, vor allem bergab.
- Vielseitigkeit: Fullys sind die erste Wahl für Downhill, Enduro oder technische Trails mit Hindernissen wie Wurzeln und Steinen.
- Fahrspaß: Wer gerne bergab fährt und Herausforderungen liebt, wird ein Fully schätzen.
Für wen ist ein Fully geeignet?
Fullys sind ideal für Fahrer, die viel in anspruchsvollem Gelände unterwegs sind, etwa auf Singletrails oder im Bikepark. Wenn du den Nervenkitzel von Downhill-Fahrten liebst oder regelmäßig technische Herausforderungen suchst, ist das Fully genau das Richtige für dich.
Hardtail oder Fully: Die wichtigsten Unterschiede im Detail
| Merkmal | Hardtail | Fully |
|---|---|---|
| Gewicht | Leichter | Schwerer |
| Preis | Günstiger | Teurer |
| Wartung | Einfach | Aufwendiger |
| Effizienz | Sehr effizient | Weniger effizient, besonders bergauf |
| Komfort | Geringer Komfort | Hoher Komfort |
| Einsatzgebiet | Leichte Trails, Forstwege | Technische Trails, Downhill, Enduro |
Wichtige Überlegungen vor dem Kauf
- Dein Budget: Hardtails sind oft die günstigere Wahl. Wenn du jedoch langfristig ein vielseitiges Bike möchtest, könnte sich ein Fully lohnen.
- Dein Fahrstil: Magst du es schnell und effizient oder suchst du Abenteuer auf technischen Trails?
- Dein Gelände: Für gut gepflegte Trails und längere Touren ist ein Hardtail perfekt. Wenn du jedoch gerne ins wilde Gelände gehst, brauchst du die Federung eines Fullys.
- Dein Level: Anfänger kommen mit einem Hardtail oft besser zurecht. Fortgeschrittene Fahrer mit technischen Ambitionen profitieren vom Fully.
Ein Blick auf die Kosten
Ein gutes Hardtail bekommst du bereits ab etwa 1.000 Euro. Fullys starten in der Regel bei etwa 2.000 Euro, wobei hochwertige Modelle auch deutlich teurer sein können. Zusätzlich solltest du bedenken, dass Fullys durch die komplexere Technik mehr Wartung benötigen, was die Folgekosten erhöht.
Fazit: Hardtail oder Fully?
Die Entscheidung hängt ganz von deinen Prioritäten ab. Wenn du ein leichtes, effizientes und wartungsarmes Bike für Touren suchst, ist ein Hardtail genau das Richtige. Liebst du dagegen steile Abfahrten, technische Trails und maximalen Fahrspaß, führt kein Weg am Fully vorbei.
Nimm dir Zeit, probiere beide Typen aus und überlege, welches Mountainbike am besten zu dir und deinem Fahrstil passt. Denn letztendlich zählt vor allem eines: der Spaß am Biken! 🚵♂️
