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Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Maßeinheit für Energie. Sie gibt an, wie viel elektrische Energie verbraucht oder gespeichert wird, wenn eine Leistung von einem Kilowatt (kW) über die Dauer von einer Stunde genutzt wird.
Eine Kilowattstunde entspricht:
1.000 Watt Leistung über 1 Stunde
oder z. B. 500 Watt über 2 Stunden
Wichtig:
Die Kilowattstunde misst nicht die Leistung, sondern die Menge an Energie, die umgesetzt oder gespeichert wird.
Bei E-Bikes beschreibt die Kilowattstunde die Kapazität des Akkus und ist damit ein zentraler Faktor für die Reichweite.
Typische Akku-Größen:
400 Wh (0,4 kWh) – kompakte Akkus für kurze Strecken
500 Wh (0,5 kWh) – Standard bei vielen E-Bikes
625–750 Wh (0,625–0,75 kWh) – für lange Touren und viel Unterstützung
Je höher die kWh-Angabe, desto mehr Energie kann der Akku speichern – und desto länger kann der Motor unterstützen.
Die tatsächliche Reichweite eines E-Bikes hängt nicht nur von der Kilowattstunde ab, sondern auch von:
Unterstützungsstufe
Fahrergewicht
Gelände (flach vs. bergig)
Reifendruck und Wind
Ein grober Richtwert:
1 kWh Energie ermöglicht je nach Bedingungen etwa 80–200 Kilometer Fahrstrecke
Die Kilowattstunde wird auch zur Abrechnung von Stromkosten genutzt.
Beispiel:
Ein Strompreis von 0,35 € pro kWh
Ein E-Bike-Akku mit 0,5 kWh
Kosten pro vollständiger Ladung: ca. 0,18 €
Damit zählt das E-Bike zu den kostengünstigsten Fortbewegungsmitteln überhaupt.
Kilowatt (kW) → Leistung (wie stark etwas arbeitet)
Kilowattstunde (kWh) → Energie (wie viel insgesamt verbraucht oder gespeichert wird)
Im E-Bike-Bereich:
Der Motor wird in Watt oder Kilowatt angegeben
Der Akku wird in Wattstunden oder Kilowattstunden angegeben
Die Kilowattstunde (kWh) ist eine zentrale Kennzahl für die Akkukapazität von E-Bikes. Sie bestimmt maßgeblich Reichweite, Nutzungsdauer und Ladekosten. Wer E-Bikes vergleichen oder realistisch einschätzen möchte, kommt an der kWh-Angabe nicht vorbei.
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