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Die Pedalachse ist das tragende Verbindungselement zwischen Pedal und Kurbel. Sie überträgt die Tretkraft, ermöglicht die Rotation des Pedals und ist ein zentrales sicherheitsrelevantes Bauteil im Fahrradantrieb.
Die Pedalachse verbindet das Pedalgehäuse mit der Kurbel und ermöglicht die drehbare Lagerung des Pedalkörpers. Über die Pedalachse wird die vom Fahrer erzeugte Kraft vom Fuß auf die Kurbel und damit auf den Antrieb übertragen.
Eine hochwertige Pedalachse sorgt für:
effiziente Kraftübertragung
ruhigen Pedallauf
lange Haltbarkeit des Pedals
hohe Sicherheit beim Fahren
Gerade bei Rennrad-, MTB- und E-Bike-Pedalen spielt die Qualität der Pedalachse eine entscheidende Rolle.
Die Pedalachse besteht in der Regel aus gehärtetem Stahl oder – bei hochwertigen und besonders leichten Pedalen – aus Titan. Sie ist fest mit der Kurbel verschraubt und bildet das tragende Element des Pedals.
Funktionen der Pedalachse:
Aufnahme und Übertragung der Tretkräfte
Lagerung des Pedalkörpers (meist über Kugel- oder Gleitlager)
Sicherstellung einer stabilen, spielfreien Rotation
Ohne eine präzise gefertigte Pedalachse würde das Pedal unrund laufen, schneller verschleißen oder im schlimmsten Fall brechen.
Pedalachsen sind genormt, damit sie mit gängigen Kurbeln kompatibel sind:
Standardgewinde: 9/16 Zoll × 20 TPI (Industrienorm, fast alle modernen Fahrräder)
Links- und Rechtsgewinde:
rechtes Pedal: Rechtsgewinde
linkes Pedal: Linksgewinde (verhindert selbstständiges Lösen während der Fahrt)
Ältere Fahrräder oder Kinderfahrräder nutzen vereinzelt noch 1/2-Zoll-Gewinde, diese sind heute jedoch die Ausnahme.
Die Pedalachse trägt die Lager, auf denen sich der Pedalkörper dreht. Übliche Varianten sind:
Kugellager (lose oder gedichtet): langlebig, wartbar
Industrielager: wartungsarm, häufig bei modernen Pedalen
Gleitlager: leicht und kompakt, oft in Kombination mit Kugellagern
Die Qualität der Lager beeinflusst direkt den Rundlauf, die Effizienz und die Lebensdauer des Pedals.
Da auf die Pedalachse hohe Kräfte wirken – besonders im Wiegetritt oder beim Sprint – ist sie ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Typische Materialien:
Stahl: sehr robust, etwas schwerer
Chrom-Molybdän-Stahl: hohe Festigkeit bei moderatem Gewicht
Titan: sehr leicht, korrosionsbeständig, teuer
Billige oder beschädigte Pedalachsen können sich verbiegen oder im Extremfall brechen.
Die Pedalachse selbst wird selten einzeln getauscht, ist aber Teil der regelmäßigen Wartung:
Pedale gelegentlich abschrauben und Gewinde fetten
Lager auf Leichtgängigkeit und Spiel prüfen
Bei Knacken oder rauem Lauf Pedale warten oder ersetzen
Ist die Pedalachse beschädigt oder stark verschlissen, wird in der Regel das komplette Pedal ersetzt.
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