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Kettenmesslehre

Eine Kettenmesslehre ist ein kleines Werkzeug, mit dem man den Verschleiß einer Fahrradkette einfach und zuverlässig messen kann. Sie ist besonders für Vielfahrer oder alle, die ihre Fahrradteile lange erhalten wollen, ein nützliches Helferlein.

Mit der Zeit dehnt sich eine Fahrradkette durch den normalen Gebrauch. Das liegt nicht daran, dass sich die Glieder wirklich strecken, sondern die kleinen Gelenke zwischen den Kettengliedern nutzen sich ab. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen den Gliedern minimal – und das kann zu einem schnelleren Verschleiß von Ritzeln und Kettenblättern führen. Eine zu spät gewechselte Kette kann also teure Folgekosten verursachen.


Wie funktioniert eine Kettenmesslehre?

Die Kettenmesslehre (auch "Chain Checker" genannt) wird einfach in die Kette eingelegt. Je nach Modell zeigt sie an, ob die Kette noch okay ist – oder schon zu weit gelängt und austauschreif ist.

🔧 Typische Werte bei der Anzeige:

  • 0,5 % Verschleiß: Kette ist leicht gedehnt, kann aber meist noch weiter verwendet werden.
  • 0,75 % Verschleiß: Für viele Hersteller der empfohlene Punkt zum Kettenwechsel.
  • 1,0 % Verschleiß: Spätestens jetzt sollte die Kette ersetzt werden, sonst leidet die Kassette.

Unterschiedliche Bauformen:

  • Zweistufige Lehre: Zeigt zwei Messwerte (z. B. 0,75 % und 1,0 %) mit einer Einsteckseite.
  • Digitale Lehre: Genauere Messung, aber teurer.
  • Lehren mit Federdruck: Etwas präziser, da sie das "Spiel" in der Kette besser erfassen.

Fazit

Mit einer Kettenmesslehre kannst Du Deine Kette regelmäßig prüfen und im richtigen Moment tauschen – das schont Deinen Geldbeutel und erhält die Schaltperformance. Wer regelmäßig fährt, sollte alle paar hundert Kilometer mal nachmessen. Ein kleines Werkzeug, das viel bewirken kann. 🚴‍♂️🔧

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