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Anti-Squat

Anti-Squat ist ein Fahrwerksparameter bei Full-Suspension-Mountainbikes (Fullys), der beschreibt, wie stark die Hinterradfederung auf Pedalkraft reagiert. Genauer gesagt, gibt Anti-Squat an, in welchem Maße das Bike beim Treten in die Federung einsackt oder dagegen „arbeitet“.

Funktionsweise

Wenn ein Fahrer in die Pedale tritt, wirken Kräfte auf das Hinterrad und das Fahrwerk. Ohne Anti-Squat würde die Federung bei jedem Tritt stark zusammengedrückt („einsacken“), was Energieverlust bedeutet. Ein höherer Anti-Squat-Wert sorgt dafür, dass die Federung stabiler bleibt und die Tretkraft effizienter auf den Boden übertragen wird.

Bedeutung für das Fahrverhalten

  • Hoher Anti-Squat: Das Bike bleibt beim Treten stabiler, ideal für Anstiege und sprintlastige Passagen. Allerdings kann ein zu hoher Wert den Komfort reduzieren, da das Fahrwerk weniger aktiv auf Unebenheiten anspricht.

  • Niedriger Anti-Squat: Das Bike schluckt Unebenheiten besser und bietet ein komfortableres Fahrgefühl, kann jedoch bei starkem Treten „durchsacken“ und Energie kosten.

Praxis

Anti-Squat wird meist über die Geometrie und den Kinematikpunkt der Hinterradaufhängung bestimmt. Hersteller geben diesen Wert oft in Prozent an – ein Wert von 100 % bedeutet, dass das Bike unter Pedalkraft quasi gar nicht einsackt.

Anti-Squat ist ein entscheidender Parameter für die Balance zwischen Effizienz beim Treten und Aktivität der Federung. Für Cross-Country-Bikes wird tendenziell ein höherer Wert gewählt, während Enduro- oder Trailbikes oft moderatere Werte nutzen, um mehr Komfort und Traktion zu bieten.

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