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Das Herz ist der Motor unseres Körpers – und wie jeder gute Motor braucht es regelmäßige Pflege. Eine der effektivsten und gleichzeitig sanftesten Methoden, das Herz-Kreislauf-System zu stärken, ist das Fahrradfahren. Und das Beste: Auch mit dem E-Bike lässt sich die kardiovaskuläre Gesundheit gezielt verbessern. Wie das funktioniert, was dabei im Körper passiert und warum das E-Bike eine echte Chance für viele ist, zeigen wir Dir in diesem Artikel.
Von Fabian Huber |
3 Minuten Lesedauer
Das kardiovaskuläre System umfasst Herz und Blutgefäße. Seine Aufgabe: Sauerstoff und Nährstoffe in jede Zelle des Körpers zu transportieren. Ist dieses System gesund, arbeitet es effizient und stabil. Ist es geschwächt – etwa durch Bewegungsmangel, Bluthochdruck oder Übergewicht – steigt das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und chronische Erkrankungen deutlich.
Regelmäßige Bewegung, insbesondere Ausdauersport, ist eine der wichtigsten Stellschrauben zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Radfahren gilt als eine der schonendsten Ausdauersportarten. Es belastet die Gelenke nur minimal, lässt sich individuell dosieren und stärkt dabei gleich mehrere Komponenten der kardiovaskulären Gesundheit:
Herzfrequenztraining: Beim Fahrradfahren wird das Herz dazu angeregt, effizienter zu schlagen. Es pumpt mit jedem Schlag mehr Blut – das Herz arbeitet ökonomischer.
Blutdruck senken: Studien zeigen, dass regelmäßiges Radfahren den Blutdruck nachhaltig senken kann.
Gefäßelastizität fördern: Die Bewegung verbessert die Durchblutung und macht die Gefäße flexibel – ein Schutzschild gegen Arteriosklerose.
Stress reduzieren: Radfahren an der frischen Luft baut Stresshormone ab – ein unterschätzter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Viele Menschen scheitern an der Hürde, sich regelmäßig zu bewegen. Zu anstrengend, zu viel Zeit, zu wenig Fitness – hier kommt das E-Bike ins Spiel. Es senkt die Einstiegshürde und ermöglicht auch Einsteiger:innen oder Menschen mit Vorerkrankungen den Zugang zu herzstärkender Bewegung.
Individuelle Belastungssteuerung: Dank Motorunterstützung lässt sich die Trainingsintensität leicht anpassen. So bleibt man im optimalen Pulsbereich für Ausdauertraining (60–75 % der maximalen Herzfrequenz).
Weniger Überforderung: Wer sich nicht überfordert, bleibt dran – und regelmäßige Bewegung ist entscheidend für den Trainingseffekt.
Alltagstauglichkeit: Pendeln mit dem E-Bike statt mit dem Auto bringt Bewegung in den Alltag – ganz nebenbei.
Langfristige Motivation: Durch die Unterstützung bleibt das Fahrgefühl auch bei Steigungen oder Gegenwind positiv. Das fördert die Lust an der Bewegung.
Eine Studie der Universität Basel hat gezeigt, dass E-Bike-Fahren vergleichbare Effekte auf die kardiovaskuläre Fitness hat wie normales Fahrradfahren – vorausgesetzt, man nutzt das E-Bike nicht nur im „Turbo-Modus“, sondern bewegt sich bewusst.
Teilnehmende einer achtwöchigen E-Bike-Studie verbesserten ihre Ausdauer signifikant – ihre maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) stieg deutlich an, ein klassischer Marker für Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche – das entspricht etwa 30 Minuten an fünf Tagen. Wer diese Zeit auf dem E-Bike verbringt, beispielsweise durch tägliches Pendeln oder entspannte Touren am Wochenende, tut seinem Herzen nachhaltig etwas Gutes.

Starte locker: Vor allem, wenn Du länger keinen Sport gemacht hast. Beginne mit kurzen Strecken und mäßiger Unterstützung.
Regelmäßigkeit vor Intensität: Lieber täglich 30 Minuten als einmal pro Woche drei Stunden.
Puls im Blick behalten: Nutze eine Pulsuhr oder Smartwatch, um im optimalen Bereich zu bleiben.
Kombiniere mit Krafttraining: Leichte Übungen für Rumpf und Beine ergänzen das Herztraining ideal.
Gönn Dir Erholung: Auch das Herz braucht Pausen, um stärker zu werden.
Ob jung oder alt, sportlich oder untrainiert: Fahrradfahren – auch mit elektrischer Unterstützung – ist eine ideale Möglichkeit, die kardiovaskuläre Gesundheit zu fördern. Es senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verbessert die Lebensqualität und macht einfach Spaß. Wer sich regelmäßig auf den Sattel schwingt, stärkt nicht nur Muskeln und Lunge, sondern vor allem das, was uns am Leben hält: das Herz.