Juni 06, 2021 4 Minute(n) Lesezeit

In der heutigen Zeit entscheiden sich mehr und mehr Menschen für den Kauf eines E-Bikes. Dabei muss es sich noch nicht einmal zwingend um ein City-Bike für den Einsatz in der Stadt sein - auch für sportliche Biker gibt es das richtige Modell. Ein E-Bike Mountainbike bietet zwar die Möglichkeit, sich in hügeligem Gelände noch immer sportlich zu betätigen, allerdings unterstützt es den Fahrer auch bei schwierigen Passagen optimal. Im nachfolgenden Ratgeber stellen wir Ihnen vor, was ein gutes E-Mountainbike auszeichnet und worauf es beim Kauf von einem solchen Elektrofahrrad zu achten gilt.



Möchte man vor allem auf weniger anspruchsvollem Gelände und gut befestigten Fahrtwegen unterwegs sein, ist ein Heckantrieb für ein E-Mountainbike das Richtige - dieser wird vor allem an Hardtails montiert. Da sich das Gewicht allerdings nicht gleichmäßig verteilt, lassen sich schwerere Trails allerdings nicht so leicht damit befahren. Ein großer Vorteil ist jedoch, dass Modelle mit einem Heckantrieb häufig eine sogenannte Rekuperation besitzen. Diese nutzt den elektrischen Motor zur Wiederaufladung des Akkus während der Nutzung des E-Bikes - so kann die Reichweite stetig verlängert werden. Daher sind solche E-Mountainbikes oft günstiger in der Anschaffung und weniger anfällig für Verschleiß.

Was ist ein Mittelmotor?

Hinsichtlich des Fahrverhaltens liegen Mittelmotoren bei einem E-Mountainbike in der heutigen Zeit ganz klar vorne. Sie sorgen nicht nur für eine hervorragende Gewichtsverteilung, sondern ermöglichen auch das Fahren kurvenreicher Strecken und bieten zudem ein hohes Maß an Sicherheit in steilem Gelände. Weiterhin stellt ein Mittelmotor stets eine Kombination aus Motor und Getriebe unmittelbar am Tretlager des Bikes dar. Auf diese Weise kann die Unterstützung durch den Motor bestmöglich auf die Tretbewegungen Fahrers angepasst werden. Insbesondere bei einem E-Mountainbike Fully bietet der Mittelmotor im Gegensatz zu einem Heckmotor einen enormen Vorteil, denn er ist ein Teil der gefederten Masse. Weiterhin wird die Antriebseinheit von den meisten Herstellern so im Rahmen verbaut, dass er von der Unterseite her optimal geschützt wird.


Was gibt es Wichtiges zum Akku bei einem E-Mountainbike?

Neben dem Motor spielt auch der Akku bei jedem E-Bike eine enorm wichtige Rolle, denn dieser ist für die Reichweite des Bikes verantwortlich. Für welchen Akku-Typ man sich entscheidet, hängt einerseits vom bevorzugten Design ab, andererseits spielt auch die Handhabung eine wichtige Rolle.

Über viele Jahre hinweg waren bislang Standard Akkus üblich, moderne E-Mountainbikes werden allerdings immer häufiger mit integrierten Akkus ausgestattet.Diese sind optisch zwar ein Highlight, in der Praxis aber nicht zwingend die beste Wahl. Denn durch sie verlagert sich der Schwerpunkt ungünstig für den Fahrer und auch der Austausch gestaltet sich mitunter problematisch. Weil ein integrierter Akku immer größer ist als ein Standard Akku, nehmen diese für gewöhnlich viel Platz im Reisegepäck ein - was nicht jedem Fahrer bei einer längeren Tour mit dem E-Bike gefällt.

Wie wichtig sind die richtigen Reifen bei einem E-Bike Mountainbike?

Ohne Zweifel ist die Sicherheit das Wichtigste, wenn es um die Auswahl des richtigen E-Mountainbikes geht. Gerade Einsteiger sollten daher nicht nur auf Bremse und Rahmen, sondern auch auf die Wahl der richtigen Reifen achten. Um einen bestmöglichen Halt zu gewährleisten, sind für Offroad-Touren möglichst breite Reifen empfehlenswert. Dicke Reifen sorgen nicht nur für eine optimierte Haftung, sondern auch für eine bessere Dämpfung in unwegsamem Terrain. Idealerweise beträgt der Durchmesser der Reifen für das Pedelec nicht weniger als 2,5 Zoll - je mehr, desto besser. Weiterhin sollte auf den richtigen Luftdruck geachtet werden, der im besten Fall zwischen 1,2 und 1,7 bar liegt.


Wie viel kostet ein gutes E-Mountainbike oder Pedelec?

Mittlerweile ist die Auswahl an E-Mountainbikes groß und hält für jeden Geschmack und jedes Budget ein passendes Modell bereit. Die wichtigsten Kriterien sind vor allem Haltbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

 

Wie wichtig ist das Gewicht beim E-Bike Mountainbike?

Spielt man mit dem Gedanken, sich ein Elektrofahrrad zu kaufen, wie beispielsweise ein S-Pedelec oder E-Bike Mountainbike, ist das Gewicht in jedem Fall entscheidend. Zwar sorgt ein Elektromotor für eine gute Unterstützung während der Fahrt, allerdings erhöht er zudem auch das Eigengewicht eines Pedelecs oder E-Bike Mountainbikes. Doch gerade bei einem Mountainbike kommt es in hügeligem Terrain besonders auf ein geringes Gewicht an. Deshalb sollte ein Pedelec auch nicht all zu viel wiegen.

Im Durchschnitt wiegt ein S-Pedelec bzw. E-Mountainbike zwischen 22 und 28 kg - je weniger, desto besser. Da das Gewicht grundsätzlich etwas höher ist als bei einem normalen E-Bike für die Stadt, ist es oft die bessere Wahl, lieber ein schwereres Modell mit einer besseren Stabilität zu wählen. Leichtbau-Bikes haben oft den Nachteil, dass sie weniger belastbar sind und auch die Stabilität unter dem geringeren Gewicht leiden kann.

Auch sollte man sich vor dem Kauf von einem Pedelec immer fragen, für welchen Zweck das Elektrofahrrad zum Einsatz kommen soll. Möchte man sein Elektrofahrrad vor allem im täglichen Leben verwenden und ist nur in flachem Gelände unterwegs, muss es sich nicht zwangsläufig um ein E-Mountainbike handeln. Für lange Touren in hügeligem Gelände sind elektrische Mountainbikes dagegen die bessere Wahl.


Fabian Huber
Fabian Huber


Schreibe einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung genehmigt.